RAG Militärmodellbau
und IG Militärmodellbau

Vielseitigkeitswettbewerb „Nette-Sprung“ der Kreisgruppe Hildesheim

Der Kreisvorsitzende der Kreisgruppe Reinhard Borchers rief an, ob wir nicht Lust hätten beim Vielseitigkeitswettbewerb „Nette-Sprung“ der Kreisgruppe Hildesheim dabei zu sein. 

Klar, warum nicht. Da wir immer noch keine Ausstellung im Panzermuseum durchführen dürfen und wir eine Kreisgruppe der Landesgruppe Niedersachsen unterstützen können, musste nicht lange überlegt werden. Dass es uns gibt, wusste man aus Holzminden, von der alljährlichen Spendengala zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe.
Das Covid-19-Virus ließ den Termin, der anfangs für April geplant war, weiter nach hinten verschieben, weil dadurch auch andere Termine nach hinten verschoben wurden. So landeten wir im Juli 2022. Keine Frage, auf Grund des Wetters der bessere Termin, als im April. Also auf zur RK Sottrum.

Ein Bauernhof, der stimmungsvoll mit Tarnnetzen ab getarnt wurde,

diente als Meldekopf und als Anlaufpunkt für den absolvierten Wettbewerb. Und für die gemütlichen Augenblicke und Stunden nach dem Wettbewerb. Frauen der RK hatten fleißig Kuchen gebacken.

Schwierig sich da zu entscheiden.

Wir wurden mehr wie herzlich empfangen. Bevor wir unseren Stand aufbauten, ging es zum Meldekopf. Dort wartete auch schon der FwRes und Geschäftsstelle der Kreisgruppe Hildesheim. Impfnachweis vorlegen und Papierkram erledigen. Alles muss seine Ordnung haben. Danach wurden wir zum Frühstück eingeladen. Noch mal kurz den Hockerkocher an und frisches Rührei in die Pfanne. Man kann es sich auch gut gehen lassen.

Anfangs war die Überlegung bei der Absprache zu dem Termin eine Station zu besetzen und die Teilnehmer die Distanz und um welchen Fahrzeug erkennen zu lassen. Jedoch im weiteren Verlauf der Absprache ergab sich eine Modellbauausstellung am Rand des Vielseitigkeitswettbewerb für unsere feine kleine Truppe.
Eigentlich war es ganz gut, dass wir nicht in den Wettbewerb eingebunden waren. Denn es hätte zu Schwierigkeiten kommen können. Der Weg zur Station war eine kniehohe Wiese, die wir mit unseren Modellen hätten nicht befahren können und das Wetter meinte es zwischenzeitlich nicht so gut. Das wäre auch nicht so gut für die Modelle gewesen. So standen wir unter einem Vordach einer Scheuen schön trocken. Gut, dass die Station mit Großfahrzeugen bestückt wurden.

Wenn man sich die Inhalte des Vielseitigkeitswettbewerb anschaut, war einiges abzuliefern. Respekt an die Teilnehmer. Das es anstregend war, konnte nach Abschluß des Wettbewerbs sehen. Im Fotoalbum sind alle Stationen zu sehen. 

Natürlich waren die großen RC-Modelle, wie z. B. der Marder von Achim, ein echter Hingucker. Wer schon mal seinem Sound lauschen konnte, weiß, wie anziehend dieses Modell ist. Und das er auch noch fährt … so manchem ging das Herz auf. Achim kam auch mit Anhänger für seine 1:8er Modelle. Hier ist er in einem intensiven Fachgespräch zu sehen. zu Füßen sein Zettelmeier mit einem Anhänger in 1:8.

Die meist gestellte Frage war an diesem Tag: Wie lange braucht man, bis ein Modell fertig ist?
Na ja, 2 Jahre +, je nachdem wie viel Zeit man zur Verfügung hat, neben Job, Haus, Hof und Familie. Und was das Taschengeld für eine Range hat.
Die 2. meist gestellte Frage war: Und aus welchem Material sind die Modelle?
Das bleibt auch dem Erbauer überlassen. Ob Holz, 2mm Stahl, Poly, oder was einem so in die Hände fällt. Wer schweißen kann, ist klar im Vorteil, wenn er sein Modell aus Metall bauen möchte.
Und die 3. Meist gestellte Frage an diesem Tag: Was wiegt denn so ein Modell?
Das kommt auf den Maßstab und die Materialverarbeitung an. 

Sehr interessiert und begeistert war auch Stabsoffizier für Reservistenangelegenheiten im Landeskommando Niedersachsen, Oberstleutnant Ludger Hose. Geduldig ließ er sich einige Details zu den Modellen erklären, obwohl er so richtig gar keine Zeit hatte, denn sein Besuch hatte ja einen offiziellen Charakter. 

Meine Feldküche machte an diesem Tag den Segelflugschein. Der ab und zu aufkommende böige Wind sammelte sich unter meinem Dach, ließ sie abheben und klatschte aus 1,40 Meter Höhe auf das Kopfsteinpflaster. Auf dem 1. Blick sah es nicht sssssooooo schlimm aus. Mal sehen, wie die nackten Tatsachen auf dem Basteltisch aussehen.

Für einige Teilnehmer und auch Anwohner des Ortes waren wir eine nette Abwechslung und bekamen auch schon eine Einladung zu einem Militärfahrzeugtreffen im August. Den Termin wären wir auch gerne nach gekommen, aber an dem Tag ist Tag der Reservisten in Celle. Vielleicht klappt es zu einem anderen Termin.
Und ganz natürlich waren auch die kleinen Besucher ganz hin und weg. Denke schon, dass bei einem oder anderen für dieses Jahr ein RC-Fahrzeug auf dem Wunschzettel stehen wird. Ist auch klar, das die Modelle auch von Ihnen gefahren werden konnte. 

Zum guten Schluß eines Wettbewerbes gibt es auch immer eine Siegerehrung. Aber gefeiert wurden wir alle. Alle die da waren. Egal ob wir von der RAG, das THW, die tatkräftige Unterstützung leisteten oder die teilnehmenden Reservisten selbst oder die Heimatschutzkompanie Solling, die neben dem Material auch Personal für die einzelnen Stationen stelle, sowie eine Wettkampfgruppe und die Gesamtleitung übernahm. Man bedankte sich bei jedem mit Handschlag und Urkunde. Eine sehr nette und sehr empathische Geste. 

Eine sehr nette Veranstaltung.
Herzlich, kameradschaftlich und auch mit sehr viel Witz und Spaß. 

Hier geht es zu dem Artikel vom Verband: Offizieller Bericht über den Nette Sprung der Kreisgruppe Hildesheim
Hier geht es zum Fotoalbum: Vielseitigkeitswettbewerb „Nette-Sprung“ der Kreisgruppe Hildesheim

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