RAG Militärmodellbau
und IG Militärmodellbau

Lipper Modellbautage in Bad Salzuflen 2022

Bei diesen Lipper Modelltagen war dieses Jahr alles anders. 
Zunächst einmal der Termin. Sonst eigentlich immer das 3. Wochenende im Januar, war es diesmal Ende Mai.
Was nicht schlecht war, eher im Gegenteil. Kein Auto freikratzen, frieren und kein Bibern. Im Januar können die Temperaturen sich so um den Gefrierpunkt schleichen.
Dann noch unser Ausstellungsgelände.
Eigentlich in Halle 20, jetzt in Halle 22.1. . In „unserer“ Halle waren oder sollten noch bis zum Wochenende ukrainische Flüchtlinge untergebracht sein, was aber nicht der Fall war.
Aber, wir konnten nicht meckern, wir hatten einen sehr schönen Platz ergattert. Auch sehe nahe am Ausgang. So hatten wir nicht viel Weg um das Auto auszuladen und nachher wieder zu beladen.


Als Wolfgang und ich ankamen, wir waren sehr zeitig losgefahren, mussten wir uns erst orientieren, da zwischendurch von Halle 1 die Rede war. Diese ist eigentlich für die Möbelmesse vorgesehen.
Die Verwirrung war groß. Unser neuer Standort war aber dann schnell gefunden. Dank dieser Schilder.



Das ist unser Gelände.

OK, es sieht noch nach Chaos aus nachdem alle ihre Sachen ausgeladen hatten. Wir hatten Christian schnell noch geholfen seinen Wagen und Anhänger auszuladen. Er würde später wieder dazustoßen, denn er hatte noch was privates zu erledigen. Er musste schnell noch mal nach Hause.
Taschen, Boxen, Kiste, Modelle, Kabeltrommeln, Kaffeemaschine, ... Stühle ... vorsichtig tappte jeder dazwischen, um sich das zu holen, was er brauchte. 

Aber das legt sich wieder ... Tische fehlten uns noch, die aber sehr zügig gebracht wurden und wir konnten uns einrichten.
Schnell zauberten Sebastian, Michael und Wolfgang ein Gelände. Wir hatten um 50 % des normalen Volumens an Erde gebeten, als wir sonst zur Verfügung hatten. Das reichte uns vollkommen. 

 


Nach zwei Jahren „Zwangspause“ durch die Pandemie waren wir flott fertig, wie wo was zu stehen haben sollte. 

Sebastian hat mit Flecktarn-Halstüchern und Tischdecken die Transportkisten verkleidet, damit sie noch als Abstellfläche für die Modelle zur Verfügung standen und ein besseres Gesamtbild ergaben. Psst: „Dekoking“.


Mit Michael habe ich noch schnell die Banner aufgehängt. Der Monitor wurde noch schnell angeschlossen.
Fertig!!!

 

Abends ging es ins Hotel, ein gemeinsames Abendessen durfte natürlich nicht fehlen. Wir plauschten ganz gemütlich bei einem Glas Bier. Könnten auch zwei gewesen sein. Räusper …
Im Hotel wurden wir sehr herzlich begrüßt und auch direkt wieder erkannt. Selbst das Hotel fiel auf, das wir nicht „vollzählig“ waren. Manfred (R.I.P) und Klaus wurden vermisst. Wir waren diesmal ein kleineres Team, als wir es sonst sind. Andreas und Volker stießen später dazu.
Das Leben ist Wandel. Einen Termin zu finden, der allen passt, findet man nicht. Wir waren froh, dass er nach etlichen Verschiebungen und Absagen stattfinden konnte.

Viele Begeisterte Besucher am Stand.

 

 

Egal wenn die Modelle gefahren wurden oder nicht. Um eines vorweg zunehmen, nein es bestand keine Maskenpflicht oder Testnachweise. Die Maske zu tragen war eine freiwillige Sache.
Am Stand ergab sich auch eine Einladung der Kreisgruppe Bielefeld für einen Termin, der eigentlich jetzt in diesem Jahr stattfinden soll, aber mit einem unserer überschneidet. Dann halt im nächsten Jahr. Kontaktdaten wurden ausgetauscht.

Beim Rundgang über die Messe erblickten wir viele bekannte Gesichter, die auch froh waren uns wieder zu sehen.
Wir im Übrigen auch. 

 

Hartmut hatte auf dieser Messe ein riesen großes Planschbecken für seinen DUKW. Das DUKW ist ein in den Vereinigten Staaten im Zweiten Weltkrieg entwickeltes und gebautes dreiachsiges Amphibienfahrzeug mit Allradantrieb.  Nicht nur die Enge seiner Badewanne. Hier konnte sich der DUKW so mal richtig ausleben. Da staunten nicht nur die Schiffe ein wenig verdutzt. Ein echter Hingucker auf dem Wasser. 

 

Er und Michael fuhren mit ihren schwimmfähigen Modellen ein paar Runden.
Wir konnten froh sein, dass noch Wasser drin war. Nein, nicht wegen Hartmut. Wegen der Beschädigung der Folie am Boden des Beckens. Nachts um 4 wurde der Sicherheitsdienst alarmiert. Wasser tritt aus. Drei kleine Löcher konnten aber schnell wieder geflickt werden.

Die Lipper Modellbautage sind immer richtig entspannend. Kein Stress, viele Begeisterte, eingespieltes Team. Was soll ich sagen … einfach mal mitmachen.
Alle 3 Tage sind keine Veraussetzung mitzumachen. Tagesteilnehmer sind immer herzlich willkommen.
Nach der langen Veranstaltungspause war es ein wenig ungewohnt so viele Menschen zu sehen, die vielen Gespräche zu führen und das alles auf sich wirken zu lassen. Ein Wahnsinnsgefühl eine Zeit zu erleben, als ob alles wie beim „Alten“ wäre. 

Wolfgang hatte an diesen Tagen eine Lieblingsbeschäftigung ... Kinder mit Gummibärchen "füttern" ... mit seinem "Pflege MTW" von Klaus fuhr einer an der Begrenzung des Geländes vorbei und die Kinder konnten ungehemmt zugreifen ... 

Einige hatten auch Hemmungen und der Papa musste ermutigen oder anstelle des Sohnes die Gummibärchen vom MTW "angeln". 



Ach ja, einen Dioramen-Sieger gab es auch. Vielleicht könnt Ihr Euch erinnern. Hendrik hatte 2019 den Vorschlag gemacht, untereinander eine Challenge zu machen. Ein Diorama. Nicht größer DIN A 3, nix gedrucktes, nix vorher gebautes, nicht teurer als 50 €, Thema Bundeswehr, Maßstab 1:35.
Ich bin mit ganz viel Bauchkribbeln hingefahren, um zu schauen was die anderen in den zwei Jahren „Zwangspause“ gebaut haben. Leider nix. Nun stand ich da mit dem Diorama.


Stand zwei Jahre im Regal und wartete darauf präsentiert zu werden. Ich war schon traurig. Hätte mich gerne gebattelt.  
Jetzt steht das Diorama „Leo-Sprung“ bei S3 Feldwebel Andreas im Büro in der Peter Bamm Kaserne in Munster neben meiner Standortschießanlage Munster in 1:35. Sieger von 2020. Er teilte mir mit,  er wird es für immer in Ehren halten. Geehrt und prämiert wurde das Diorama  nach der JHV der RAG MMB im Juni in Munster.

Hartmut musste uns ja noch ein wenig „ärgern“. Er hatte die Rätselbox mit, die zur Übergabe der Spendensumme dienen sollte, mitgebracht. Alle durften mal ran bzw. versuchen dieses Sch…ding aufzumachen. Ich sag mal, nix für Ungeduldige. Hartmut leistete Hilfestellung. Sonst wäre glaub ich das Ding durch die Halle geflogen.
Er hat sich noch die Mühe gemacht das Wappen von Holzminden und der RAG MMB aufzukleben und Seile dran zumachen. Es sollte als Ladegut in dem Netz des DUKW liegen. 


Die letzten zwei Male hatte Achim mit seinem Tieflader und der „Beton-Spendenröhre“ die Übergabe gemeistert. Also vor Corona. Diesmal also der das Amphibienfahrzeug. Bin echt gespannt, wir diese Idee in Holzminden ankommt. Ich werde berichten. Ja, ein wenig Schadenfreude schwingt mit. Aber OStFw. d. R. Helmut Duntemann liebt Herausforderungen und freut sich immer über unsere „Aufgabe“ bei der Übergabe der Spendensumme für die Deutsche KinderKrebshilfe.

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Die Messe ist vorbei. Schnell noch den Sand zusammen gekehrt, die Absperrung zusammen gerückt und die Tische schön aufeinander gestapelt, damit das Team vom Messebau mit uns nicht so viel Arbeit hat.

Diese Jahr hatte Christian entschieden, dass wir in privaten Klamotten die Messe stemmen. Kein grünes Shirt / Hemd. Wegen der ukranischen Flüchltinge, die ja in der Nachbarhalle untergebracht sein sollten.

Der Termin für die nächste Messe steht auch schon fest und wir sind wieder dabei. Notiert Euch schon mal den Termin: 20. bis 22. Januar 2023 in der Halle 20. 

Wir sehen uns. 

 

P.S. Volker, danke für Deinen tollen Fotos. Sie bereichen den Bericht und die Fotogalerie. Aber auch ein Dank an alle anderen für ein schönes Wochenende, reibungslosen Ablauf und wir sehen uns ja schon nächstes Wochenende wieder. 

 

Hier gibt es noch viele weitere Bilder: Lipper Modellbautage

 

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