Intermodellbau Dortmund 2017

 

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Dortmund – Internationale Modellbaumesse 2017 – die Größte Europa´s, ja der Welt?


Jedenfalls war es dunkle Nacht als es losging. Michael hatte bereits gewartet als der Fahrer ankam. Erstmal alles ausladen – dann wieder einladen – mit Michaels Sachen. Das „Lade-Tetris“ begann. Und schon ging die Reise los. Die Dämmerung setzte ein. Da, Dortmund 50 km, und schon schickte uns die Navi-Dame runter von der AB. gegen 11.00 Uhr – oh, wir sind die Ersten! noch nicht mal Manni war da. Sonst immer Erster. Okay, Aufzug? Nein, da fahren doch alle mit ihren Kutschen in ihre Hallen. Schön, dann mal los – auch hier sind wir bei den Ersten mit nem Auto inne Halle. Ausladen, die Kutsche wieder raus. Akribisch notiert vom „Vorsteher“ (an der Türe).

Micha bestaunt gleich das Gelände und meint, na, viiiel größer als bei seinem letzten Besuch wars wohl nicht gerade. Sogleich stapelt er seine Kisten mit den Containern fürs Feldlager.

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Akribisch die (Grund-) Platte ausgerichtet, dass ja auch alles passt. Leisten drauf (Oh, wieder runter und richtig rum druff – Puh, gerade noch bemerkt). Dann erste Container aufgestellt.

Mittlerweile trafen weitere Kollegen und Kameraden der IG ein: Thomas, Axel, Die „Neumünsteraner“ schlugen „vier-Mann-stark“ auf. Sogleich ging es an den Aufbau der Tische für die 1:16zehner Szene. Feldlager mit Containerdorf, Camp „traditionell“, Auffahrrampe. Ränder angeklickt (die Vorrichtung hierfür ist in mehreren Messen weiterentwickelt und von „(Marine-)Schreinermeister Sera“ liebevoll gefertigt worden.

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Micha setzt weitere zwei-drei Container aufs Dorf. Derweil werkeln Thomas und Axel an den weiteren Platten. George ist mittlerweile eingetroffen und hat sofort tatkräftig zugepakt. Unsere neuen Mitglieder von den Panzerjungs leisten fast Akkord-Arbeit im „Platten-zusammen-bauen“ – Plattensiedlung? Denkste. Plattengelände allenfalls.

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So trafen sie nach und nach ein, auch Manni hatte es geschafft, erzählt jedem der es hören wollte (oder auch nicht :)) wie er im Stau stand und diesem entronnen sei. Detailreich erzählt er, Erinnerungen ans berühmte „weiße Barett“ kamen auf. Kurz schmunzeln – weiter geht es. Die Stimmung ist gleich prächtig. Manni´s Worte: „Kaffee iss fäddisch“. Michael stellt weitere Container zusammen.

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 Die Leisten passen, gute Vorarbeit. Ja richtig, so eine Messe beginnt ja nicht erst mit dem Eintreffen „an den Hallen“. Bis dahin ist ja vieles bereits „im Kasten“. Jetzt zeigt sich, „ob´s paßt“ oder Nacharbeit (was auch immer) erforderlich ist. Jepp, und mittlerweile sind Sera und Ralf eingetroffen. Ebenfalls alle Staus von Kiel bis ins Ruhrgebiet „gesucht und gefunden“. Nachdem „der Leitende“ nun kurz in die Lage einweist geht der Griff zu Spaten und Schaufel und die „Italienischen Handbagger“ Schaufeln um die Wette.

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Nach einiger Zeit und auch ein paar Tassen von Mannis Kaffee (er ist ständig am Laufen „hier – schon widda „Kaffee Alle“. Ich muß schon widda mach“. Garniert durch lustige Sprüche aller Beteiligten geht es flott voran, die Stimmung ist prächtig. „Man freut sich, sich wieder zu treffen“. Jeder weiß, was zu tun ist, fragt nach, sieht „Arbeit“ und langt hin. Eine richtig gute Truppe. Die Nachbarn kommen, bauen ihre Stände auf. Wo ist denn diesmal die Kirmes aufgebaut? Oh, tatsächlich, die „tanzenden Blumen“ sind nicht da. Schnell das Verzeichnis gewälzt „da sind sie nicht drin“. Sehr schön, keine Tanzenden …“. Okay, auch recht.

Der Abstellplatz für „die Großen“ wird gerichtet. Mecki hatte bereits „im Vorfeld“ mit der Messe-Tante Klärung betrieben. Schön, die „Stromer“ (der Messe) kommen, „Was wollt ihr Wo haben?“

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Die Absperrung für die Zufahrt vom Abstellplatz der Großen zum Fahrgelände wird eingerichtet und gleich mal „Probe-bewegt“. So ging es nun Schlag auf Schlag. Keiner stand eigentlich rum, jeder macht sich nützlich, „kann ich noch was helfen?“ und so weiter. Wie gesagt, Stimmung richtig gut. Erste Fahrversuche finden statt. Und erste Zuschauer stellen sich ein. Die Polizei vom Polizei-Museums-Verein baut wieder neben uns auf. Bekannte Gesichter begrüßen und werden begrüßt. Man freut sich schon wieder richtig aufs losgehen und auf eine interessante spannende Woche.

Christian Ludwig wird dieses Mal direkter Nachbar sein. Mit großem Gefolge und wohl der Gesamtheit seiner Modelle und Proto-Typen ist er hier aufgeschlagen. Na ja, Bochum ist ja nicht weit, dennoch gibt es sehr viel auszupacken.

Da, ein erstes Mal sieht man „den M48“, zuvor nur aus den Foren bekannt – jetzt im Original. „Darf ich den mal in die Hand nehmen?“ entfuhr es mir, konnte ich mich beim Anblick dieses wundervollen Modells nicht mehr zurückhalten. Hervorragende Präzision, große Passgenauigkeit; anders wären diese Rundungen, Ecken und Kanten wohl nicht zu bewältigen gewesen. Das war gleich mal der erste Knaller dieser Messe.

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Zurück zu unserem Stand. Die Tische füllen sich, Modelle in großer Anzahl.

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Was ist das? Eine Dachs-Baustelle macht es sich bequem auf einem Tieflader aus den Gründerjahren der Bundeswehr. Der Geräte-Träger hat wieder ein paar Bauteile erfahren, die „Funktion“ muss noch etwas warten – das nächste Dortmund kommt bestimmt.

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Zur anderen Seite unseres Standes baut Matthias samt Licmas-Team seinen Stand.

Kisten werden verschoben, gestapelt und drapiert. Seine Frau arbeitet kräftig mit „da kommt morgen noch einer“ erzählt sie uns stolz. Ganz großes Aufgebot. Was ist denn neu hier? Okay, wir kommen morgen wieder. Aber den T72 sieht man schon mal von der Schachtel glänzen. Challenger II, Vollmetall-Panzer III und andere. Die Leo2-Metallwanne hat er mitgebracht. Kettensätze, verschiedene Getriebe – wahre Schätze werden feilgeboten. Da kommen auch schon meine Schweizer Freunde Adi mit Frau und Andi um die Ecke. Ein Käffken, Snakken, schon sind sie wieder weg. Ladestationen werden postiert, angeschlossen, nachgeladen – oder gar „aufgeladen“ (keine Zeit mehr gehabt?)

 

„Liebe Aussteller, in wenigen Minuten………..“. Man kennt ihn schon aus den letzten Jahren, immer noch derselbe Spruch der Hostess von der Messe-Leitung. Ja, und schon ging es los, einpacken, „Lage-Besprechung“ – heute Abend – morgen – und und und. Wer fährt mit wem, wer läßt seine Karosse stehen?  Ab ins Hotel. Hier gleich die erste Überraschung: „Fernseher tun nicht, seit der Umstellung der Sendetechnik vor wenigen Wochen/Tagen sind wir nicht hinterhergekommen. Bier heut geht auf mich“. Na, da hat er aber einen rausgehauen. Ob er das nicht gleich bereut? grins

Das berühmte „Einlaufbier“ wurde genommen, Fest-Häs angezogen (Hemd mit Wappen, oder auch Pulli) – los gings. Mecki hatte beim Griechen reservieren lassen. Die etwas „länger dienenden Kameraden“ fuhren direkt die gefühlt „eins-komma-und“ Kilometer dezent mit dem Wagen, die Masse ging zu Fuß. Danach dann wieder ins Hotel zurück. Gespräche, Getränk, wieder sprechen, Fachsimpeln eben. Man hatte sich ja jetzt schon „ein paar Tage“ nicht mehr gesehen grins.

Und so ging es morgens los mit Frühstück, die berühmte Zigarette – doch halt; wieder ein paar Kameraden haben dieses Laster aufgehört. Fahrzeugbesatzungen finden zusammen – los geht’s. Der morgendliche Stau auf der „Eins“ Bochum Richtung „Herne-Nord“ (wie einige Blau tragende Fußball-Fans zu sagen pflegen) darf nicht fehlen. Einfahrt zur Messe – was ist das? Da hat doch tatsächlich einer gewagt, „meinen Parkplatz“ zu besetzen. Als ob nicht genügend andere Plätz frei wären. Wir haben´s überstanden grins

Okay, „Klar zum Gefecht herstellen“ lautete unser Kommando. Und los ging´s wieder. Batterien geladen und eingebaut, erste Fahrversuche gestartet. Es kann losgehen. Noch schnell ein Tässken von „Manni´s Schwarzem“ , Ein Keks aus Belgien: Nachdem Karel seinen Wagen nicht überzeugen konnte doch noch die Reise nach Dortmund anzutreten, hatte er abgesagt. Sein Partner Yve jedoch brachte die „Kekse Belcique“ (Belgische Kekse) mit, die dann auch gleich reißenden Absatz fanden.

Endlich geht es richtig los. Viele Zuschauer hatten sich bereits an den Absperrungen breit gemacht, teilweise in Zweier-Reihe, wartend, was da auf sie zukommen sollte.

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Es ging los mit den 1:16zehnern. Modelle fuhren aufs Gelände, die Moderation begann. Zunächst auf „dem Plateau“, extra für diesen Maßstab aufgebaut und angelegt. Leoparden 1 und 2, Challenger Zwo der Engländer im Gespann mit dem Amerikaner Abrams. Panzer III wie auch ein Sturmgeschütz auf demselben Fahrgestell fügten sich ins Geschehen ein.

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Ein SLT Elefant, beladen mit der Panzerhaubitze M109, bog um die Ecke.

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Der Leo1A4 fuhr Zielstrebig aufs Container-Camp von Micha zu, um dort „in die Sicherung“ eingebaut zu werden. Im Camp dann die Rampe für die Eisenbahn-Verladung. Gleich mal eine kleine Verlade-Übung inszeniert. Die Bahn, Spur 3 trifft wohl den Maßstab 1:16 am besten. Zwei Waggons vom Typ Symsiss, die speziellen Schwerlast-Waggons für Panzertransporte. Schön gebaut von Thomas, ergänzt von Daniel. Hier die „seitliche Rampe“ wie sie überall in Deutschland während der Zeit der großen Militär-Kontingente zu finden war.

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Ein Beobachtungs-Radar-Panzer „Green Archer“ aus der frühen BW-Zeit stand drauf, ebenso ein Spähpanzer „Luchs“ der Panzeraufklärer.

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Und schon ging die Fahrt los. Eine größere Strecke war zu bewältigen. Am Ziel angekommen begann dann gleich der Entlade-Vorgang. Dort die „Kopframpe“, wie das im „Militär-Deutsch“ hieß. Hier brauchten die Fahrzeuge „nur geradeaus“ herunterzusteuern. Und wieder weiter mit den nächsten Fahrzeugen. Ein Sturmpanzerkampfwagen A7V von 1918 fährt Richtung Waggon.

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Aufladen – und wieder zieht die „Kööf“ den Zug. Diesmal rückwärts, Richtung „Seitenrampe. Die Kööf, eine Rangier-Lok wie sie auf den Bahnhöfen quer durch die Republik anzutreffen war, als tolles Modell. RC-gesteuert, versteht sich.

 

Nachdem die einzelnen Fahrzeuge ihre Vorstellung erfuhren ging es direkt die Rampe runter, einige Runden auf dem „Großen Gelände“ zu drehen, den Zuschauern Gelegenheit zu bieten, auch mal aus deren Nähe einige Bildkens zu schießen. Einer hatte direkt seine Kamera auf ein (Auto-)Lenkrad festgemacht um alle Lagen, Geländespiele und Stellung unserer Modelle top aufnehmen zu können.

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Sowas hatten wir noch nie gesehen. Dann kommen unsere SLT´s zum Einsatz: „Franziska“ und „Elefant“ gaben sich die Ehre, artig die Rampen herunterlassend (RC natürlich), Panzer und Radfahrzeuge aufnehmend und, nach einer Runde, jeweils versetzt, wieder abzuladen. Eindrucksvoll, wie die Zuschauer mitgingen, Köpfe drehten, und wieder neue Aktionen suchend, um sich blicken.

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Nach 1:16 (und 1:14 bei Axels Rad-Teilen) .................

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kamen die 1:10ner ins Blickfeld. Uwe präsentierte nun stolz seine M109 Panzerhaubitze wie sie lange die PzArtillerie der BW beherrschte. Ein Vollmetall-Modell in 1:10. Auch einen Raketen-Jagd-Panzer Jaguar hatte er selbst gebaut, auch dabei. Ebenso seinen M113. Flankiert von Manni mit einem Sturmgeschütz selben Maßstabs. Nicht zu vergessen, Lutz mit einem VW-Kübelwagen.

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Dann wieder eine Nummer größer: Micha kam mit seinem Brückenleger aufs Gelände. Die erkundete „Übersetz-Stelle“ gezielt ansteuernd, präsentierte er unter den staunenden Blicken der überraschten Zuschauer eine Verlegung seiner Panzer-Schnell-Brücke auf Basis T34.

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„Erster“ war dann gleich, nachdem Michas seinen „Brückenleger über die eben gelegte übersetzte, zur Stelle um die „Schlucht“ mit seinem 1:8ter Panther zu queren.

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Eine vielfältige Palette unserer 1:8ter fuhr dann aufs Gelände. Geschickt moderiert wurden jeweils Blicke „großer Augen“ (außerhalb der Absperrung) zum entsprechenden Fahrzeug gelenkt. PzH 2000, Panzerzerstörer, Berge-Panther, englischer Fallschirmjäger-Fahrzeug und viele andere zogen nun „ins Feld“ und erklommen größere wie kleinere Erdhügel, ihre Geländegängigkeit demonstrierend.

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Samstag kamen dann noch Munster Freunde mit ihren Modellen auf Besuch. So präsentierte André seinen „Archer“, eine Baustelle die aufzeigen konnte wie so ein Modell entsteht.

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Achim mit Marder „im Maßstab“. Auch Sebastian fuhr stolz übers Gelände. Mecki war bereit Freitag gekommen (Familie geht vor). So war immer wieder auch Abwechslung im Tagesablauf. „Einkäufe“ konnten getätigt werden („muß mal sehn wie ich „deen“ dann wieder in den Keller kriege zuhause“), andere Hobby-Gruppen und Fahrzeug-Arten wurden besichtigt.

Wasserfahrzeuge aller Art, U-Boote in „Action“, hoch-tief, schnell-langsam, Seenotretter, Kreuzer, 1:5fer Maßstab, kleinere und größere, Segelschiffe, Tanker, Containerschiffe. Die ganze Palette der „christlichen (und nicht-christlichen) Seefahrt füllten eine ganze Halle. Mittig darin ein Pool aufgebaut, kaum 40cm hoch, gut einsehbar von allen gestuften Zuschauerrängen.

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Weiter in die Flugzeug-Halle. Vom „fliegenden“, RC-gesteuerten Flugbetrieb, Standmodelle, Große und Ganz Große Modelle, bis Maßstab 1:4, waren zu bestaunen.

Zurück zum „Stand der IG“. Besuch ist angesagt, die Reservisten-Zeitung „LOYAL“ folgte Mecki´s Einladung (eigentlich für Munster ausgesprochen), um über unseren Verein zu berichten. Was eignete sich besser als „Funktions-Modellbau“ inmitten anderer Modeller (dachte sich der Herr Redakteur, wie er zu seiner Begründung sagte). Sehr beeindruckt von seiner „Anreise“, an den Ständen des gesamten Modellbaus, von der Hauptkasse bis zu Halle 8, unserer Halle, zeigte sich die ganze Welt des Modellbaus. 

Allein dies hatte „Ihm“ schon sehr gut gefallen. Dann „Funktionsmodellbau mit Militär-Fahrzeugen“, was mag sich dahinter verbergen? Er lies sich berichten, nam gerne auch den ein oder anderen ins Kalkühl, fragte sich durch, lies sich berichten. Geschichten aus aktiver BW-Zeit nam er gerne in seinen Block auf. Vom Ergebnis waren wir dann alle angenehm überrascht. Der Bericht unserer RAG und IG auf der Seite des Reservisten-Verbandes, und auch noch authentisch dargeboten.

Hier gibt es den Loyal Bericht, bitte klicken

 

Und wieder Vorführung, im Zwei-Stunden-Takt ging es weiter. Wieder großer Zuschauerandrang. Los ging´s mit den „Kleinen“, „oberer Stock“, hinunter auf „die Piste“. 1:10 und 1:8. Dann kam: Richtig! 1:6 war dran. Yve, unser belgischer Dauer-Gast, fuhr seinen Armortek-Tiger I gekonnt ins Gelände. Wolfgang fuhr seinen Einser der gleichen Firma ebenfalls ins Feld.

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Wolfgang brachte dann gleich noch eine Einlage, die eher echt wirkte. Seinem Tiger riß die Kette. Nachdem die Vorführung 1:6 in 1:5 geleitet wurde, nahm Wolfgang sein Werkzeug zur Hand. Doch was war das? Wo jeder „IG-ler“ seinen Hammer und die große Zange erwartet hatte, zückte Wolfi plötzlich Pinzette und Nagelschere. Der „Chirurgische Eingriff“ begann – und, man glaubt es nur wenn man´s gesehen hat, Wolfgangs Tiger I fuhr „die nächste 1:6zehner“ wieder mit.

 

Lutz kam nun zum Einsatz. Seine neueste Errungenschaft, ein Panther in 1:5 wurde stolz ins Gelände gefahren.

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Auch er drehte seine Runden und wurde dann vom größten unserer Maßstäbe, dem 1:4rer begleitet. Lüne steuerte „den Großen“ ins Gelände.

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Ein „Ahhh“ aus dem Publikum begleitet ihn. Dann ein Novum unserer Vorträge: Ein Radfahrzeug in 1:4 kam aufs Gelände. Gleich zeigend, daß er kein „Stuben-Laster“ sein möchte, erklomm er die größten unserer Steigungen.  Micha hatte wieder zugeschlagen und einen Astreinen „LKW 2-Tonner“ der BW gebaut: Ein UniversalMotorGerät, richtig, einen UniMoG. Voll fahrfähig, voll Geländegängig, einfach voll tauglich.

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Dann wieder abstellen auf dem „Abstellplatz der Großen“. und lange nach Vorführung noch belagert von Vätern und Opa´s, sich alles ganz genau aus der Nähe betrachtend. „auf dem hatte ich den Führerschein gemacht“ war zu hören, „….bin ich so manche Übung gefahren“ und viele andere Sprüche und Anekdoten.

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Nach den Vorführungen dann wieder der „M48“ von Chris auf unserem Gelände. Auch andere seiner Fahrzeuge wurden umfassend getestet. Ein FAUN-LKW-Tieflader der frühen BW, ein „Churchill“ der englischen WK II Streitkräfte schleppte sich übers Gelände. Auf der anderen Seite wagte und jagte dann auch Matthias von Licmas einen „Vollmetall-Panzer III“ über die Piste. Auch „durften“ seine Mitarbeiter mal die Fernsteuerung bedienen. Alles in allem eine gelungene Sache. Chris´s Stand war auch immer gut besucht. Der ein oder andere Besucher konnte seine Frage dort direkt beantwortet bekommen. Ein „Umbau-Set“ für den „Neuen“ (den M48), Kanone 105mm mit dem dazugehörenden Turm, war dort ausgestellt. Ebenso eine „neue FAUN-Generation“ aus der „Frühen Bundeswehr“ war zu sehen. Auch gab es den „Borgward-Kübel“, noch aus Zeiten als Teile des Bundesgrenzschutzes in die BW übernommen wurden. Nein, nicht die „NATO-Ziege“, der Borgward wars.

Weitere Hallen waren dominiert von Eisenbahnen. Züge aller „Spuren“, Häuser, Dioramen, Szenen aus dem „echten Leben“, wie die real existierende Brückenbauwerke aus den Schweizer Alpen. „Kohle- und Stahlhütten“, samt Gleisanschlüßen.

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Die Abende verbrachten wir „Griechisch“ oder einfach nur im Hotel „Italienisch“ – jepp, der Pizzaiola hatte uns gefunden. Sonntag dann wieder alles von vorne, 09.00 Uhr die Messe entern, 10.00 Uhr erste Zuschauer, an manchen Tagen weniger, an manchen mehr. Insgesamt meint man, daß die Besucher überschaubar waren. Jedoch kam man immer wieder in einen Pulk und mußte die „richtige Spur“ erwischen um weiter zu kommen.

Fazit: Jeder kommt auf seine Kosten, will er die Messe „durchstöbern, nicht nur pauschal drübergehen und links und rechts nix sehen, aktiv durchgehen, Angebote sichten – prüfen – kaufen

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Dortmund 2018 – wir kommen

Und hier gibt es noch ein Fotoalbum:

Wir bedanken uns auch bei Strobbe Sven, das wir seine Bilder in unserem Bericht verwenden dürfen.

Herbert