10 Jahre

Bovington Tankfest 2012

Bovington Tank Museum 2012

Vor einigen Monaten begann die Vorbereitung für den Besuch des britischen Panzermuseums in Bovington. Dank unserer Kameraden Mark und Frank waren die Planungen sehr schnell abgeschlossen. Mark hat die Verbindungen zum UK-Tankclub und Frank kümmerte sich um die Hotels und die Fährüberfahrt. Alles war also bestens vorbereitet. Danke!!!!

Die Aufregung wurde immer größer, je näher der Tag der Abfahrt kam.
Es ist ja auch ein langer Weg bis zum Ziel ( 1987 Km ) hin und zurück.

Donnerstag der 28 Juni 2012:
Morgens um 7.30 Uhr Abfahrt. Erst mal Richtung Köln, Guido abholen. Kurzer Aufenthalt und Frühstück bei Ihm. Auto voll tanken und dann ging es los.

Die erste Etappe ging nach Frankreich, Dünkirchen. Die Fahrt war sehr entspannend. Dort haben wir uns dann am Strand die Bunkeranlagen aus dem 2. Weltkrieg angeschaut. Ist schon erstaunlich, wie gut diese nach fast 70 Jahren erhalten sind. Natürlich sind wir auch darin rumgeklettert und haben reichlich Fotos gemacht. Glück mit dem Wetter gehabt (Sonne).
 
Bunker II WK
Frank und Günter haben auf Ihrem Weg einen Abstecher in Holland gemacht
( Overloon Museum ).
 
 
Overloon Museum Overloon Museum
 

Guido und ich haben uns dann am Abend in der Stadt eine Kneipe gesucht, wo man schön essen konnte. Das Länderspiel gegen Italien haben wir uns angeschaut. Danach ging es ins Hotel, um für den nächsten Tag fit zu sein.
 

Fähr Überfahrt


Freitag der 29 Juni 2012:
Überfahrt nach England mit der Fähre. Diese verlief auch sehr ruhig. Von der Fähre runter und ab auf die Autobahn.

Dort hatten wir unseren Treffpunkt mit Mark, der erst am Freitagmorgen durch den Tunnel gekommen war. Angekommen; erst mal einen Kaffee.

Guido hatte mal wieder Hunger, ohne Frühstück kann er ja nicht. Dann ging es weiter.


Autobahnring London halb herum und dann wieder Richtung Süden.

Nach Absprache sind wir erst mal ins Hotel gefahren. Einchecken und die Umgebung anschauen. Eine schöne Kneipe für die Abendverpflegung war auch in der Nähe. Danach ins Museum, dieses war nur 20 Minuten vom Hotel weg. Alles lief bestens, auch die Fahrt ( Achtung Linksverkehr )
Hotel
UK Tank Club
 

Angekommen am Museum, wurden wir von Mark´s Kameraden aus dem UK-Tank Club begrüßt.

 

Sehr nette Leute, wir wurden herzlichst in Empfang genommen. Dann Modelle raus aus dem Auto und ein kurzer Rundgang auf dem Gelände vor dem Museum. Ist schon irre, was die alles ausstellen und was für Leute da herumlaufen.
 
Durch einen dummen Zufall sind wir dann auch in die "Heiligen Hallen" der Museumswerkstatt gekommen. Normaler weise kommt da keiner so einfach rein.
 
 
 
Dort stand ER dann: " DER TIGER I "

Tiger I

Ein freundliches Gespräch mit dem Chef und wir durften dann etliche Fotos machen. Ein Mechaniker aus Dresden war auch dort, dieser fährt immer in seiner Freizeit dorthin und hilft mit beim Instandsetzen der Fahrzeuge. ( Sehr netter Typ)

Danach wieder zurück zum Stand. Dort sprach es sich schnell rum, wo wir waren. Keiner wollte es so richtig glauben, andere Leute fahren dort schon seit Jahren hin und dürfen da nicht rein. Glück gehabt, sage ich nur.

Abends zurück zum Hotel, frisch machen und ab in die Kneipe. Richtig gemütlich der Laden, nette Bedienung und vor allem sehr leckeres Essen.

Samstag der 30 Juni 2012:
Fahrt ins Museum, wieder alles bestens. Einige Besucher waren schon da. Kurz alle begrüßt und dann ging es los. Schauen, was es noch so alles zu sehen gibt und auch ins Museum rein. Ja, es ist ein Tolles Museum, super aufgebaut. Viele Fahrzeuge und viel Platz herum. Tolle Fotos konnte man machen. Einfach nicht zu vergleichen mit unserem Museum ( Leider )!
CAESAR II Mark

Dort haben Guido und ich dann durch einen Zufall die Chef´s von dem Onlinespiel "World of Tanks" getroffen. Ein kleiner Smalltalk und weiter ging es. Dank an Guido für seine Kommunikation. Dieses Gespräch hat uns ( MIR ) noch sehr viel gebracht.

World of Tanks

Weiter ging es. Schauen, staunen und Fotos machen. Zurück zum Stand, ein bisschen die Modelle bewegen. Dann zur Arena zur ersten Schau.

Ja, sie haben dort eine Arena wo sie die Fahrzeuge vorführen. Mensch, was für eine Show, was dort so alles aufgefahren wird. Vom Mark IV Nachbau bis zum neuen Challenger. Div. WK II Fahrzeuge, Britische Panzer und auch Kanadische Leo´s fuhren dort herum und machten eine tolle Vorführung.
 
Mark IV
 
Dann kam er wieder DER TIGER I. Was für ein Fahrzeug und erstaunlich sehr leise gegenüber anderen Fahrzeugen.

So, Show vorbei und ab zu den Fahrzeugen, die draußen im Freigelände standen.
Tank Museum Aussengelände

Fotos machen war angesagt. Zwischendurch mal was essen und an den Ständen vorbei und schauen was man so kaufen kann. Mensch, was da alles angeboten wird. Muss man gesehen haben, kann man nicht beschreiben. Auf einer Seite war auch eine Fläche, wo sie Dioramen in 1:1 aufgebaut hatten. Dort konnte man schauen, wie das damals so ablief im Krieg. Alles wie im Original, auch die Abzeichen.
Bei uns UNDENKBAR.

Diorama 1:1

Zurück zum Stand, ein wenig die Modelle bewegen. Kurzes Gespräch mit der Firma Armortek und deren neuen Fahrzeuge begutachtet. Sehr schöne Modelle, wirklich Spitze die Modelle. Frank war am Überlegen, noch einen zu kaufen und gleich mitzunehmen.

Dann wieder zurück ins Freigelände, weiter Fotos machen und die 2. Show anschauen. Dort haben wir auch wieder die WOT Chefs getroffen. Ein bisschen geredet usw. Dann kamen auch noch der Chef vom Museum und ein Generalmajor hinzu. Wieder ein wenig geredet, was wir so machen, woher wir kommen usw.

Dann kam der große Moment. Der oberste Chef von WOT ( Victor Kislyi ) durfte mit dem Tiger mitfahren ( Gute Beziehungen und viel Geld )

WOT Victor Kislyi
 
 

Sein Europa Chef wollte auch mit, durfte aber nicht. Victor sagte, er wollte einen von uns mitnehmen ( Guido, Mark oder ich ). Ja, was soll ich sagen, ich meldete mich 1 Sekunde schneller. Etwas ungläubig, was da gerade passiert ist, kletterte ich dann auf den TIGER I und setzte mich in die Luke vom MG-Schützen. Victor nahm in der Kommandantenluke Platz.

 

Es ging los! Der Motor startete. (Mensch, was für ein Gefühl das war.)
Ja, was soll man sagen, es war unbeschreiblich, in diesem Fahrzeug zu sitzen und mitzufahren. Ein Gefühl, Gänsehaut und die Hose war fast vor Freude feucht. Ein Erlebnis, das ich nicht mehr vergessen werde. Man kann es einfach nicht beschreiben, finde keine Worte dafür.

Tiger I
 
 
Einen sehr großen Dank an alle die Dies möglich gemacht haben. ( Victor der WOT Chef, dem Museumsleiter und dem Generalmajor.)
Einen besonders GROßEN Dank an meine Kameraden Guido und Mark.

Ja die Fahrt war vorbei, zurück zum Stand. Das eben Erlebte ging natürlich rum wie ein Lauffeuer. Man hatte mich ja auch gesehen, wie ich im Tiger saß. Alle waren sehr erstaunt darüber, weil dies fast unmöglich ist. Nur mit viel Geld oder sehr guten Beziehungen ist dies möglich.

Aber was viel wichtiger war und ist, sind die Kontakte die man knüpfen konnte.

Im Laufe des Nachmittags haben wir dann noch einige Leute aus Deutschland getroffen.
Darunter auch Soldaten von der Fregatte Augsburg, die sich in England auf Ihren Einsatz im nächsten Jahr vorbereiten ( Atalanta Mission )

Es war ein schöner Tag. Abends wieder in unsere Kneipe.

Sonntag der 1. Juli 2012:
Alles so wie am Vortag, rumlaufen, Fotos machen. Schauen was man so kaufen kann. Kontakte knüpfen usw.
 
Ab ins Museum zum WOT Stand. Dort liefen dann 2 hübsche Hostessen rum. Guido voll in Action, Fotos machen mit den Mädels. Verbindungen nach WOT vertiefen und Adressen austauschen. Man weiß ja nie, wofür diese mal gut sind. Danach weiter durch das Museum, den Rest anschauen.
WOT Messe Hostessen

Ein wenig einkaufen und dann wieder zurück zum Stand. Die Show anschauen, noch einmal durch das Freigelände, Bilder machen.

Der Abend kam. Modelle einladen, verabschieden und zurück zum Hotel.

Bei der Abfahrt vom Museum verabschiedeten sich der Museumsleiter und der Generalmajor noch persönlich. Sind für nächstes Jahr gerne wieder gesehen.

Am Abend nochmals in unsere Stammkneipe, was gutes essen und dann ins Bett.

Montag der 2 Juli 2012:
Ja, um 3:30 Uhr klingelte der Wecker. Für Guido eine ungewohnte Uhrzeit.

Kein Frühstück, kein Kaffee. Wir wollten um 8 Uhr die Fähre bekommen.

Alles lief hervorragend, rauf auf das Schiff, 2 Stunden über das Wasser und dann Richtung Heimat. Dort trennten sich dann auch unsere Wege. Frank und Günter gen Süden und wir Richtung Köln. Mark ist noch 3 Tage in England geblieben. Am Abend sind wir dann alle heile zuhause angekommen. Mark am Mittwoch dann auch.

Der Trip nach Bovington war vorbei.

Fazit: Tolles Team , tolles Museum , nette Kameraden vom UK-Tank Club
Einfach ein Wochenende, das zu schnell vorbei war.
Also auf ein Neues evtl. im nächsten Jahr.


Und hier gibt es noch ein Fotoalbum
Nur eine kleine Auswahl
220 Foto`s von 1850 Bildern



Gruß, Christian Reinke